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Enterprise Europe Network
Mecklenburg-Vorpommern

14. September 2021

Aktuelles

Webinarreihe "Cross-border eCommerce Bootcamp"

Was 1994 noch einer Sensation gleichkam und zu einem Artikel in der New York Times führte, wäre heute keine Nachricht mehr wert: Der US-Amerikaner Phil Brandenberger kauft auf dem US-Marktplatz Netmarket die Sting-CD „Ten Summoner’s Tales“ bei dem Händler Noteworthy Music. Mit dieser erstmalig dokumentierten Transaktion über einen Onlineshop wurde das Zeitalter des eCommerce mehr oder minder „offiziell“ eingeläutet und hat sich zur wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte entwickelt.

Die IHKs in MV und das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Rostock präsentieren in der Webinar-Reihe „Cross-border eCommerce Bootcamp“ vom 27. September bis zum 1. Oktober 2021, täglich von 10:00 bis 11:30 Uhr – kostenfrei und standortunabhängig – Tipps und Tricks, die Online-Händlern helfen, ihr Business zu internationalisieren.

27.09.2021 – Chancen, Trends und Herausforderungen
28.09.2021 – Von Amazon bis Zalando - oder doch der eigene Webshop?!
29.09.2021 – Am Ende Recht behalten – rechts- und IT-sicher online ins Ausland verkaufen
30.09.2021 – Effiziente Zoll- und Logistikabwicklung im internationalen Online-Handel
01.10.2021 – Cross-border eCommerce in der Praxis

Mehr Informationen finden Sie hier. Dort können Sie auch Ihre Anmeldung vornehmen.

EU-Förderprogramme

Vielfältige Förderungen unter Horizon Europe 2021-2027
Das EEN M-V berät Sie zu den aktuell veröffentlichten Ausschreibungen, zu finden auf dem „Funding & Tenders Opportunities Portal“. Wir bieten Hilfe bei der Zuordnung Ihrer Projektideen und vermitteln europäische und internationale Partner. Zu den Themen Gesundheitswirtschaft und Bioökonomie wurden die Fördermöglichkeiten durch das EEN M-V bereits vorgestellt. Präsentationen dazu werden auf Anfrage versendet.


KMU-Förderung in HORIZON Europe 2021-2027
Die spezielle KMU-Förderung mittels "EIC Accelerator" wird als Teil des European Innovation Councils fortgesetzt. Es ist eine Mischfinanzierung aus Förderzuschuss und Finanzierung möglich, aus letzterer werden dann auch Maßnahmen zur Vermarktung finanziert. Die Antragstellung ist nun dreistufig. In Stufe 1 werden Kurzskizzen geprüft, die über eine Plattform eingereicht werden. Dazu gehören ein Pitch deck (10 Folien) und ein Pitch video (3 min). Neben den themenoffenen Aufrufen gibt es thematisch zugeordnete Antragsmöglichkeiten zu Gesundheitsthemen und zum Green Deal. Die Kurzanträge werden innerhalb von 4 Wochen begutachtet und danach stichtagsgebunden zum Vollantrag weiterentwickelt. Nächster Stichtag zur Bewertung der Vollanträge ist der 06. Oktober 2021. Das EEN versendet dazu auf Anfrage aktuelle Informationen.


Erasmus+ 2021-2027 startet mit verdoppeltem Budget
Mit 26,2 Mrd. € kann EU-Mobilität für Bildung oder für eine Zusammenarbeit aus allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten finanziert werden. Aktuell ist auch die Resilienz der Bildungssysteme in Zeiten der Pandemie ein Thema. Alle öffentlichen und privaten Organisationen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport können sich ab sofort zu den 3 Key actions bewerben. Großbritannien gehört nicht mehr zum Fördergebiet. Noch anstehende Stichtage zur Abgabe gibt es je nach Aktion noch bis zum 03. November 2021.


Internationale Kooperationen über ZIM-Programm 
Deutsche KMU erhalten über ZIM auch Zuschüsse für F&E-Projekte mit internationalen Partnern. Derzeit sind Ausschreibungen mit Finnland, Frankreich, Luxemburg, Brasilien, Kanada, Russland, Singapur, Südkorea geöffnet oder mit Argentinien, Israel, Japan, Tschechien, Spanien, Österreich, Vietnam und Schweden geplant. Die Antragstellung erfolgt entsprechend der ZIM-Richtlinie. Die Abgabetermine liegen zwischen 29. September 2021 und 22. Januar 2022.


Anschubfinanzierung für Horizon Europe Projekte
Das BMBF unterstützt zukünftige Koordinatoren deutscher Einrichtungen beim Aufbau europäischer Forschungs-und Innovationsnetzwerke für EU-Verbundprojekte. Es können bis zu 50.000 € für bis zu 12 Monate beantragt werden. Nächster Stichtag ist der 30. September 2021, dann wieder der 31. Januar 2022.


Neuer Aufruf European Cooperation in Science and Technology
COST ist eine Initiative zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen und technischen Forschung, bei der nationale Forschungsarbeiten international gebündelt und koordiniert werden. COST unterstützt pan-europäische Netzwerke zu definierten Themen über einen Zeitraum von vier Jahren. Eine Bewerbung zur Förderung dieser längerfristigen Zusammenarbeit kann bis zum 29. Oktober 2021 erfolgen.


Aufrufe unter dem LIFE- Programm 2021-2027 veröffentlicht
Das LIFE Programm ist das größte Förderinstrument der EU für Umwelt und Klima mit über 5.400 Projektförderungen seit 1992. Die Struktur in der neuen Förderperiode 2021-2027 umfasst nun vier thematische Schwerpunkte: Natur und Biodiversität, Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität, Klimawandelabschwächung und –anpassung, saubere Energie. Zu allen Bereichen sind Videoaufzeichnungen des Infotages verfügbar. Abgabefristenliegen themenabhängig zwischen dem  30. November 2021  und dem 12. Januar 2022. Wertvolle Infos finden sich auch unter der LIFE Session Seite.


EU-Projekt SMART4ALL
SMART4ALL ist ein Technologietransferprogramm zwischen zwei Einrichtungen aus zwei verschiedenen Ländern. Der Fokus des Aufrufes liegt auf Customised Low-Energy Computing (CLEC) für Cyber Physical Systems (CPS) und Internet of Things (IoT). Förderfähig sind kleine und mittlere Unternehmen sowie  akademische Einrichtungen. Projekte werden mit bis zu 80.000 € Zuschuss gefördert. Vorschläge können entweder bis zum November 2021 oder bis Ende 2022 eingereicht werden.


PRIMA Förderung der Zusammenarbeit mit dem Mittelmeerraum 
Kooperationsprojekte zu den Schwerpunktthemen Wassermanagement, Landwirtschaftssysteme und/​oder Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft werden jährlich und langfristig bis zum 30. Juni 2024 gefördert. Das genaue Verfahren, die Einreichungstermine, Gliederung und Kriterien für die Begutachtung sind dem jährlichen Arbeitsplan auf der Webseite zu entnehmen.


Erasmus für Jungunternehmer
Das Programm „Erasmus für Jungunternehmer“ fördert den Austausch von UnternehmerInnen und ExistenzgründerInnen aller Branchen in Europa und darüberhinaus (USA), z. B. aus dem Handwerk, Tourismusbereich oder der Kreativbranche. Die Entsendung kann bis zu 6 Monate erfolgen. Anträge können jederzeit eingereicht werden.


Weitere Förderprogramme der Europäischen Union finden Sie hier. Die Liste wird monatlich überarbeitet vom Enterprise Europe Network Hamburg/Schleswig-Holstein. Vielen Dank an unsere Kolleg*innen.

EU-Informationen

Eurobarometer-Umfrage: Deutsche blicken optimistischer auf Zukunft der EU
Die Deutschen blicken deutlich optimistischer auf die Zukunft der EU als im letzten Jahr. Das geht aus der jüngsten Eurobarometer-Befragung von Juni und Juli hervor. Demnach schätzen 67 Prozent der Befragten in Deutschland die Zukunft der EU optimistisch ein, 5 Prozentpunkte mehr als im Sommer letzten Jahres. Auch im EU-Durchschnitt hat der Optimismus zugenommen, um 6 Prozentpunkte auf 66 Prozent. Dies ist das beste Ergebnis seit Herbst 2009. Umwelt und Klimawandel sind für die meisten Deutschen die wichtigsten Themen für die EU, gefolgt von der Lage der öffentlichen Finanzen der Mitgliedstaaten und der Einwanderung. Auch auf Deutschland bezogen sind die dringlichsten Sorgen der deutschen Befragten die Umwelt und der Klimawandel. Weitere bestimmende Themen auf nationaler Ebene sind die Inflation und das Bildungssystem.


Rede zur Lage der Union am 15. September: Kommission veröffentlicht Überblick über Erfolge des vergangenen Jahres
Am 15. September hält Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre jährliche Rede zur Lage der Union. Vorab hat die Kommission am 10. September 2021 einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Erfolge im vergangenen Jahr veröffentlicht. Die Broschüre beschreibt u.a. die Reaktion der EU auf die COVID-19-Pandemie, darunter die gemeinsame EU-Impfstoffstrategie und den europäischen AufbauplanNextGenerationEU.Die Veröffentlichung enthält zudem einen Kalender mit den wichtigsten Ereignissen und Entwicklungen seit September 2020. In ihrer „State of the Union“-Rede, kurz #SOTEU, wird die Präsidentin eine Bilanz der europäischen Politik der letzten Monate ziehen und den Blick nach vorn richten, auf die Ziele für das kommende Jahr.


Strategische Vorausschau 2021 nimmt langfristige Handlungsfähigkeit der EU in den Blick
Die Europäische Kommission hat am 08. September 2021 ihre zweite strategische Vorausschau angenommen. Unter dem Titel „Die Handlungsfähigkeit und Handlungsfreiheit der EU“zeigt sie eine zukunftsorientierte und multidisziplinäre Perspektive zur strategischen Autonomie der EU in einer zunehmend multipolaren und umstrittenen Weltordnung auf. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte dazu: „Die europäischen Bürgerinnen und Bürger erleben fast täglich, dass globale Herausforderungen wie Klimawandel und digitaler Wandel direkte Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Wir alle spüren, dass unsere Demokratie und unsere europäischen Werte sowohl extern als auch intern in Frage gestellt werden oder dass Europa seine Außenpolitik aufgrund einer sich verändernden Weltordnung anpassen muss. Frühzeitige und bessere Informationen über solche Trends helfen uns dabei, derart wichtige Themen rechtzeitig anzugehen und unsere Union in eine positive Richtung zu lenken.“

Kooperationsbörse

Ein österreichisches KMU entwickelt intelligente Sensoren zur Optimierung der Leistung von Windkraftanlagen. Diese Sensorlösung, die aus mehreren autonomen, dünnen und flexiblen Sensoren zur präzisen Eiserkennung und Temperaturmessung an den Rotorblättern besteht, garantiert den sicheren und optimalen Betrieb, trägt zur Erhöhung der Energieausbeute bei, ist als nachrüstbares Equipment zu installieren und erleichtert die Vor-Ort-Inspektion. Kosteneinsparungen ergeben sich durch eine erhöhte Energieausbeute und Effizienz und eine Reduzierung der Inspektionen vor Ort. Das KMU strebt Partnerschaften für Lizenz-, technische und kommerzielle Vereinbarungen mit technischer Unterstützung an.
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Die Bioremediation von kontaminierten Sedimenten in Küstengebieten ehemaliger Industriestandorte wird von einem belgischen KMU als Verfahren angeboten. Dieses KMU mit Erfahrungen in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Biotechnologieprodukten arbeitet in einem LIFE-Projekt, das gerade zur Finanzierung ausgewählt wurde. Grundlage sind Biofixierungsprozesse, die von Mikroorganismen ausgeführt werden. Gesucht werden Industriepartner, die eine (Vor-)Lizenz und/oder eine finanzielle Vereinbarung abschließen. Ziel des Projekts ist es, die Effizienz einer innovativen In-situ-Sanierungsmethode für kontaminierte Küstensedimente zu demonstrieren.
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Eine bahnbrechende Technologie für das Upcycling von industriellen Nebenströmen zu nachhaltigen Materiallösungen für verschiedene industrielle Anwendungen wurde von einem finnischen Unternehmen entwickelt. Dieses finnische Unternehmen für biobasierte Werkstoffe hat eine Technologie entwickelt, mit der verschiedene ungenutzte industrielle Nebenströme in nachhaltige Materiallösungen umgewandelt werden können. Mit dieser Technologie lassen sich wiederverwendbare, recycelbare und biologisch abbaubare Anwendungen für Beschichtungslösungen sowie Kunststoffersatzmaterialien herstellen. Es werden Partner für kommerzielle Vereinbarungen mit technischer Unterstützung sowie für Vereinbarungen zur technischen und Forschungskooperation gesucht, damit die Nutzung der nachhaltigen Materialien gezielt unterstützt werden kann.
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Ein bulgarisches Unternehmen, das auf Metallbearbeitung und Pulverbeschichtung spezialisiert ist, sucht Partner für eine Herstellungsvereinbarung. Diese moderne bulgarische Fabrik für Metallbearbeitung und Pulverbeschichtung, die mit High-Tech-Maschinen für CNC-Drehen, CNC-Fräsen, Laserschneiden, Schneiden und Biegen von Blechen, Rohrbiegen, Schweißen, Pulverbeschichtungsanlagen ausgestattet ist, bietet Partnern in aller Welt eine Zusammenarbeit zur Realisierung spezifischer Vorhaben über eine Produktionsvereinbarung an.
BOBG20210826002


Ein österreichisches Unternehmen sucht nach einem Partner für die technische Zusammenarbeit, um eine moderne Detektionstechnologie in ein automatisiertes Rohrleitungsschweißsystem zu integrieren. Die Verlegearbeiten, die die Schweißanlage ausführen kann, werden für Rohre mit einem Durchmesser von mehr als 600mm angeboten. Besonders bei Arbeiten auf unebenem Gelände sollte das gesuchte Erkennungssystem in der Lage sein Kantenversätze, geringe Nahtabweichungen und Risse zu erkennen und die Verlegearbeiten zu optimieren.
TRAT20210806001


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