840 Millionen Euro für Forschung und Innovation in Nordrhein-Westfalen: Halbzeit für das EU-Förderprogramm Horizont Europa

Noch keine Generation konnte bislang auf so viel Wissen zurückgreifen wie heute. Die Digitalisierung eröffnet ganz neue Chancen, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern: die Verbindung von Klimaschutz, Wirtschaftskraft und sozialer Sicherheit.
Rund 300 Besucherinnen und Besucher waren auf Einladung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft zur von ZENIT organisierten Halbzeitveranstaltung des Förderprogramms Horizont Europa am 14. März nach Düsseldorf gekommen. Im Bild: Ministerin Ina Brandes beim Rundgang durch die Begleitausstellung. 
Foto: MKW NRW Ralph Sondermann

Für diese großen Zukunftsaufgaben hat die Europäische Union das Programm „Horizont Europa“ aufgelegt, das finanzstärkste Förderinstrument für Wissenschaft und Forschung. Für die Jahre 2021 bis 2027 stehen insgesamt 95 Milliarden Euro für Forschung und Innovation zur Verfügung. 840 Millionen Euro davon sind bislang nach Nordrhein-Westfalen geflossen – damit belegt das Land deutschlandweit eine der Spitzenpositionen!

Zur Halbzeit von „Horizont Europa“ trafen sich am Donnerstag, 14. März, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Politikerinnen und Politiker sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft aus ganz Europa in Düsseldorf, zur Präsentation der bereits erzielten Erfolge und zum Austausch, wie die Entwicklung von Innovationen in Forschung und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen weiter vorangetrieben werden kann.

Ministerpräsident Hendrik Wüst richtete sich mit einer Video-Botschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und betonte: „Um die wichtigen Aufgaben unserer Zeit zu lösen, brauchen wir Forschung und Innovation. Nordrhein-Westfalen ist der stärkste Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort in ganz Europa. Das ist auch deshalb so, weil wir in Nordrhein-Westfalen Forschung und Innovation gezielt fördern – dazu gehört auch die Unterstützung beim Einwerben europäischer Mittel. Wir wollen, dass Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen dabei die bestmögliche Unterstützung bekommen, dafür gibt es seit 2006 ein eigenes Handlungskonzept der Landesregierung. Und weil wir es passgenau und damit auf der Höhe der Zeit halten, werden seine vielen Angebote auch gut angenommen. Gute Anträge und kompetente Beratungen tragen zum Erfolg bei und es konnten bereits exzellente Projekte gefördert werden.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, sichere Energieversorgung und der Kampf gegen die großen Volkskrankheiten gehören zu den Zukunftsfragen, die uns alle angehen. Forscherinnen und Forscher aus Nordrhein-Westfalen leisten einen wertvollen Beitrag auf internationalem Spitzenniveau, diese großen Herausforderungen zu meisten. Dafür spricht, dass allein in der aktuellen Förderrunde 840 Millionen Euro aus dem Programm ‚Horizont Europa‘ an Projekte aus Nordrhein-Westfalen geflossen sind. Mit dieser Förderung arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, das Leben der Menschen besser und sicherer zu machen.“

Mit „Horizont Europa“ werden alle Phasen der Forschung und Innovation gefördert: Grundlagenforschung und wissenschaftliche Arbeiten nahe an der Anwendung profitieren ebenso von dem Programm wie der Technologietransfer zur Marktreife von Produkten. Ziel des EU-Förderprogramms: Europas gemeinschaftliche Anstrengungen in Forschung, Technologie und Innovation soll gebündelt werden, um die großen gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Forscherinnen und Forscher aus Nordrhein-Westfalen sind an insgesamt 1420 Projekten beteiligt.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Abruf von Fördergeld aus dem „Horizont Europa“-Programm, bei der Antragstellung, der Vermittlung von Kooperationspartnern und beim Austausch mit anderen Forscherinnen und Forschern. Zentrale Anlaufstelle für alle Akteure ist das NRW.Europa-Team (ZENIT GmbH), das eng mit den EU-Büros an den Hochschulen Nordrhein-Westfalens sowie den Nationalen Kontaktstellen des Bundes zusammenarbeitet.

Quelle: MKW NRW
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